AKTUELLES AUS DEM GEMEINSCHAFTSGARTEN PRACHTTOMATE

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Mitgärtnern!

Unsere festen Gartenzeiten sind dienstags und freitags ab 16 Uhr.

Ansonsten: einfach mal vorbeischauen!

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Die Prachttomate - ein offener Lern-, BIldungs- und Freiraum seit 2011. Wie lange noch?

 

Eine Baugruppe Bo11 will auf der Hälfte unserer Gartenfläche exklusive Eigentumswohnungen bauen. Uns droht massive Verschattung.

Teile unserer Aktivitäten für den Kiez müssen wegfallen.

 

Bezirk und Senat haben sich Anfang 2018 gegen unser Blockkonzept zur Errichtung von dauerhaft sozialen Mietwohnungen, einer Kita und einem Kiezraum ausgesprochen.

Die Stadt wird weiter ausverkauft.

 

 Wir wehren uns! Gemeinsam für eine Stadt von Unten! Prachttomate bleibt!

Liebig34, Syndikat, Potse, G17, R94, Meuterei bleiben! Freiräume verteidigen!

 

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ONK - OFFENES NEUKÖLLN

22.05.19

 

Von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26.05.19 findet wieder das Festival Offenes Neukölln statt.

 

Nach den zahlreichen Brandanschlägen, Farbattacken und Morddrohungen seit 2010 gegenüber Personen, die sich gegen Nazis positionieren, hat sich ein breites Bündnis zusammengetan, um für ein offenes und solidarisches Neukölln einzutreten. Der Protest vieler richtet sich auch gegen die erfolglosen Ermittlungen von LKA und Verfassungsschutz wie  gegen seltsame sog. Informationspannen, die mit dazu geführt haben dass ein Auto abgefackelt und nur durch viel Glück keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Auch der Umstand dass sich ein LKA-Beamter mit einem hauptverdächtigten Nazi getroffen hat sorgt für weitere große Irritationen.

 

Die Aussage von Innensenator Geisel, "bei extremistischen Anschlägen (...) mit aller Kraft dabei (zu sein), die mutmaßlichen Täter dingfest zu machen“ wirkt in diesem Zusammenhang alles andere als überzeugend. Die Generalbundesanwaltschaft hat es bislang abgelehnt, die Fälle als Rechtsterrorismus einzustufen.

 

Zahlreiche Veranstaltungen finden im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln statt. Auch wir beteiligen uns und laden am Sonntag ab 14 Uhr in den offenen Garten, zum mitgärtnern oder einfach den Garten zu genießen.

 

Suchbild mit Froschi

13.05.19

 

Wir pflanzen ... einen Pizzabaum, einen Tüwübaum *

04.05.19

 

Neben Bäumen voller Pizza und Tüwüs wächst durch das fantasievolle Agieren der KInder auch Landläufigeres wie verschiedene Gemüse und Kräuter, auch Getreide (Brot und Pizza backen!) und Mais (Popcorn!) sowie Blumen.

 

Schon seit Anfang April gärtnern zwei Gruppen von Hortkindern der Regenbogen-Grundschule jeden Dienstag und Freitag in unserem Garten. Bisher wurden Gartenregeln erarbeitet, gartennahe Spiele gespielt, ausgesät und eingepflanzt, Beete begonnen zu bauen und anzulegen, ein Lagerfeuer gemacht, ein Gartentagebuch angelegt und die erste Ernte in Form von Kresse als leckerem Brotbelag und Minze als Teegetränk gekostet.

 

Der Workshop vermittelt den acht- bis zehnjährigen KIndern das naturnahe Ökosystem Garten, praktische gärtnerische Fertigkeiten sowie Einblicke in den Prozess von der Eigenproduktion gesunder Lebensmittel über deren gehaltvoller Verarbeitung bis hin zur Essenszubereitung samt gemeinsam eingenommener Mahlzeit. Vom Acker in die Küche auf den Tisch in die Hand in den Mund.

 

Gefördert wird der Workshop von Aktion Mensch.

 

* Tüwü, so heisst das Lieblings-Kuscheltier eines beteiligten KIndes

 

BROT! LAND! FREIHEIT!

19.04.19

 

Für Sonntag 28.04.19 ab 14 Uhr laden wir euch wieder zum Garten- und Aktionsfest

 

Kämpfe um Land und Ernährung

 

ein, in Solidarität mit La Via Campesina und deren weltweit begangenem Aktionstag. Mit

 

* Infoständen * Redebeiträgen

* Diskussion zu Brasilien unter dem faschistoiden Präsidenten Bolsonaro

* Kino indoor und abends:

  • Quentura/Heat, Mari Corrêa, BR 2018, O.m.engl.UT, 36 Min. // Indigene Frauen aus dem Amazonasgebiet sehen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert
  • Cultivando Maputo/Farming Maputo, Severin Halder & Dariusch Tabib-Elahi, 2018, O.m.engl. UT, 22 Min. // Über städtische Landwirtschaft in Mosambiks Haupstadt

* Siebdruck (Bringt Klamotten mit!) * Saatgut- und Jungpflanzentausch

* Live: Pastor Leumund * DJing: Count Rosie

* Essen * Getränke * Lagerfeuer

 

Sawing Seeds For Resistance!

 

 

La Via Campesina ist eine 1993 gegründete globale Organisation, in der sich Landlose, Landarbeiter*innen, Kleinbäuer*innen und Fischer*Innen zusammengeschlossen haben. Sie kämpfen für Ernährungssouveranität und damit für eine nachhaltige Agrarwirtschaft, die vor allem für die lokale Bevölkerung produziert. La Via Campesina tritt u.a. für Landreformen und soziale Gerechtigkeit ein.

 

La Via Campesina erinnert mit ihrem alljährlich begangenen Aktionstag an den 17. April 1996. An diesem Tag verübte die brasilianische Militärpolizei in Eldorado dos Carajás ein Massaker an Protestierenden, die für die Legalisierung eines besetzten Grundstücks auf die Straße gegangen waren. 19 Menschen wurden umgebracht. Zur Demonstration aufgerufen hatte die MST (Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra), eine mitgliederstarke Landlosen- und Landarbeiter*innenbewegung. Sie ist Teil von La Via Campesina.

 

Die MST sieht sich wie andere soziale und ökolgische Bewegungen in Brasilien unter der autoritär-ultraliberalen Regierung des neuen Präsidenten Bolsonaro einem (nach den letzten Jahren nun nochmals) verstärkten Verfolgungsdruck ausgesetzt. Konzerne, Großgrundbesitzer und Banken wollen den neuen Spielraum nutzen, um Mensch und Natur noch massiver ihrem ausbeuterischen Kommando zu unterwerfen. Widerstand gegen Landraub und Repression formiert sich, in den Städten wie auf dem Land und den angestammten Waldgebieten indigener Gruppen im Amazonasbecken.

 

Deshalb wird Brasilien einen thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung ausmachen, mit Unterstützung einiger Berliner Initiativen und Einzelpersonen. Daneben werden euch auf der Veranstaltung weitere Initiativen über Kämpfe in anderen Regionen der Welt informieren.

 

Die Spendeneinnahmen des Tages wollen wir einer brasilianischen basisnahen Organisation zukommen lassen.

 

Da wächst was!

09.04.19

 

 

Aufruf

02.04.19

 

Mieter*innen wehren sich massenhaft gegen die Zumutungen und das Elend einer marktgetriebenen Wohnungspolitik. Am Samstag, 06.04.19 zeigt sich der vielfältige Protest aus den Häusern, Kiezen und Initiativen erneut auf der Straße.

 

Demo gegen Mietenwahnsinn, 12 Uhr, Alexanderplatz

 

Es wird auch einen interkiezionalen Block geben.

Kundgebung vor der Großbeerenstraße 17a am 31.03.19. Auch die Prachttomate

übermittelte solidarische Grüße an die Besetzer*innen.

Losgegärtnert

26.03.19

 

Letzte Woche Donnerstag besuchten uns Teilnehmende eines Stadtrundgangs von Grenzgänger. Thema: offene Orte der Partizipation und Veränderung rund um die Karl-Marx-Straße.

Angärtnern

16.03.18

 

Und los geht´s! Am So 24.03.19 heisst es ab 14 Uhr wieder ANGÄRTNERN.

 

Mit euch gemeinsam wollen wir in den Gartenfrühling starten. Zum Beispiel indem wir Kompost sieben und umsetzen, Beerensträucher schneiden, Hochbeete reparieren, im Gewächshaus und Freiland aussäen. Und nicht zu vergessen: Gemüse schnippeln für den Suppentopf überm Lagerfeuer! Mit auf den Gartentisch kommen dürfte zudem noch einiges aus unseren heimischen Küchen und aus Foodsharing-Beständen. Diverse Getränke sowieso.

 

Angärtnern - eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und uns, den Garten und die vor Ort dauerresidierende Gartenmuse kennenzulernen. Kommt rum!

One struggle one fight

03.03.19

 

Heraus zur interkiezionalen Sterndemo!

26.02.18

 

Für eine unkommerzielle Stadt für alle! Für den Erhalt selbstverwalteter Projekte wie Liebig34, Potse/Drugstore, G17a, Meuterei und Syndikat! Für ein widerständiges, lautes und buntes Neukölln!

 

Treffpunkt für alle Neuköllner*innen: Sa 02.03.19 um 15 Uhr am Herrfurthplatz
Abschlusskundgebung: 17 Uhr am Lausitzer Platz mit Konzert

 

Aufruf für Neukölln

Interkiezionale

 

Gartenküche mobil

16.02.19

 

Unsere Gartenküche möchte nicht warten bis der Sommer kommt. Deshalb zieht sie am Mittwoch 20.02. um 19 Uhr ins Schwester Martha (Ex-Rauchhaus, Mariannenplatz 1A) und kredenzt euch ein leckeres Gericht. Danach gibt es einen Austausch zum Frauen*streiktag am 8. März. Eine mitorganisierende Person wird eine kurze Einführung geben und über den Stand der Vorbereitungen informieren.

 

Gekocht wird ab 17 Uhr. Wer mitkochen möchte kann sich gerne per Email melden.

 

 

                                    Mit sommerlichen Grüßen!

Armes Stadtgrün

13.02.19

 

Und was sagt das Netzwerk Urbaner Gärten In Berlin zum Impulspapier im Rahmen jener "Charta für das Berliner Stadtgrün"? Die von uns mit unterstützte Erklärung findet ihr hier.

 

Mittlerweile hat die Senatsverwaltung Interesse an einem Gespräch mit den Gärten signalisiert. Unsere Forderungen stehen (schon längst).

Keine Beute mit der Meute

02.02.19

Demo zum Erhalt der Meuterei und anderen Freiräumen, 26.01.19

... und keine Beute mit ökosozialen Freiräumen! Dies betrifft insbesondere auch den städtischen Beteiligungsprozess, um eine "Charta für das Berliner Stadtgrün" zu erstellen (vgl. auch unten, 23.12.18). Letzten Donnerstag lud der Bund für Umwelt und Naturschutz in die Zollgarage ein. Zu Gast auch zwei Verantwortliche aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Staatssekretär Stefan Tidow und Bereichsleiterin Ursula Renker.

 

Beide kennen die Forderungen der Gemeinschaftsgärten nach Bestandsschutz, nicht zuletzt über direkte Zusammenkünfte mit betroffenen Gärtnernden. Nichts davon spiegelt sich im Impulspapier der Verwaltung zum Chartaprozess wieder. Im Gegenteil, die Gärten scheinen bereits in der Startphase dieses sog. Bürgerbeteiligungsverfahrens abgehakt zu sein. Wie sagte Tidow auf der Veranstaltung: es würde Flächen geben die bebaut werden und solche die nicht bebaut werden. Zu ersteren gehören offenbar schon mal die Gemeinschaftsgärten.

 

Prachttomate und alle anderen Gemeinschaftsgärten bleiben! Schutz bestehender und Ausweisung neuer Natur- und Landschaftsschutzgebiete! Bau bezahlbarer Mietwohnungen als Gemeingut nur in enger Abstimmung mit den Betroffenen und der Nachbarschaft! Die ökosoziale und solidarische Stadt aufbauen!

 

Grüße aus dem Off von Gärtnernden auf der Veranstaltung des BUND zur "Charta für das Berliner Stadtgrün", Zollgarage, 31.01.19

WIR freuen uns nicht!

18.01.19

 

Die Baugruppe Bo11 möchte auf einer Teilfläche unseres Gartens ihre exklusiven Eigenheime bauen. Und behauptet dreist: "Die Planung integriert auch ein lokales Urban-Gardening-Projekt auf seinem Grundstück - wir freuen uns auf unsere Nachbarn". Diese "Integration" ist eine glatte Lüge. Und mit diesen Fake-News wird nach wie vor für das Bauprojekt Marketing betrieben. WIR freuen uns nicht!

 

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Die Barrikade wechselt ihre Erscheinungsform ...

Januarernte

07.01.19

 

Geht doch, und das im fiefsten Winter!

 

Senat positioniert sich gegen das ökosoziale selbstorganisierte Stadtgrün

23.12.18

 

Der Senat möchte eine "Charta für das Berliner Stadtgrün" erarbeiten. Hierfür hat er ein sog. Impulspapier verfasst und ein Beteiligungsverfahren mit Diskussionsforen und einer bereits abgeschlossenen Online-Umfrage installiert. Über einen "Stadtdialog" sollen sich die Stadtgesellschaft, die Senatsverwaltungen, die Bezirke und die Fachöffentlichkeit darüber verständigen, wozu grüne Infrastruktur gut ist und wie sie gefördert werden kann. "Es gilt, ausreichend große, an örtlichen Gegebenheiten und Bedarfen ausgerichtete grüne Freiräume zu sichern und zu entwickeln" (Pressemitteilung des Senats vom 28.08.18).

Schöne Worte, die auf einen großen Wurf abzielen. Doch wirft man eine genaueren Blick in das Impulspapier, muss mensch feststellen, dass urbane Gärten einzig in ihrer Funktion als Zwischennutzer benannt werden.

 

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Saisonabschluss

30.10.18

 

Am Sonntag 04. November wollen wir gemeinsam die Gartensaison beenden. Ab 13 Uhr gibt es allerhand Möglichkeiten zum Mitmachen: Ernten und Suppe kochen, Aufräumen und Werkeln, Glühwein testen und sich die Hände an der Feuertonne wärmen. Kommt gerne vorbei!

Solidarische Grüße

17.10.18

 

... an die von Räumung bedrohten Kollektivkneipen Syndikat im benachbarten Schillerkiez und Meuterei im Reichenbergerkiez. Syndikat und Meuterei bleiben!

 

Erdige Äpfel

15.10.18

 

Zudem ernten wir aktuell: Mangold, immer noch Tomaten und sogar Himbeeren und Erdbeeren, Kürbisse, Chillis, Rote Beete, diverse Kräuter sowieso ...

 

Prachttomate mehr als angefressen

08.10.18

 

Die Prachttomate ist weiterhin bedroht - und kämpft! Eine Erklärung:

 

Die Prachttomate ist ein seit 2011 pflanzender, wachsender und diskutierender Gemeinschaftsgarten in Nordneukölln. Wir verstehen uns als offenen, konsumzwangfreien Ort, wo gemeinsam gegärtnert, geflohmarktet, Filme geschaut und sich ausgetauscht, gefeiert, gekocht und gegessen, gelernt, Wissen geteilt und nichts getan wird. Solche Freiräume brauchen wir!

 

Zum November 2017 wurde uns ein Drittel des Gartens gekündigt, anschließend wurde die Fläche von einer wohlmeinenden Baugruppe namens Bo11 gekauft. Sie möchte ausschließlich Eigentumswohnungen errichten, fur Menschen, die sich das leisten können. Wir forderten die Wahrnehmung des Vorkaufsrechts seitens des Bezirks und schlugen ein Nutzungskonzept für den ganzen Block vor – mit bezahlbarem Wohnraum insbesondere für Geringverdienende, Kita, Nachbarschaftsraum und Gemeinschaftsgarten. Das wurde von Baustadtrat Biedermann
und Finanzsenator Kollatz beiseite gewischt ...

 

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Urbanisme et développement urbain

05.10.18

 

Gegen 40 Berufsschüler*innen aus Lausanne waren gestern auf Tour durch Berlin. Das Thema: Was heisst nachhaltige Stadtentwicklung? Nach dem Besuch des Potsdamer Platzes (ehemals Daimler City), des Naturparks Südgelände und von Höfen und Spielplätzen im Bergmannkiez stieß die Gruppe auch zu uns, um mit unserem Gemeinschaftsgarten ein Beispiel der öko-sozialen Stadt von unten näher kennenzulernen.

 

Viel mehr als ein Stückchen Wald

18.09.18

 

Landesregierung und der Energiekonzern RWE wollen den Hambacher Forst abbaggern und die jahrelang andauernde Besetzung beenden. Wald- und Klimaschützer*innen, Baumhäuser, Barrikaden und Erdlöcher werden gewaltsam geräumt. Tausende demonstrieren für den Erhalt des Waldes - und dafür, dass die Kohle in der Erde bleibt, dort und weltweit. 

 

So auch letzten Sonntag in der Neuköllner Friedelstraße. Hier haben Aktivist*innen eine Straßenbaustelle mit Bäumen bepflanzt - und damit den "Friedelwald" gestiftet.

 

Wenn Konzerne mitgärtnern wollen ...

16.09.18

 

Angeklopft haben bereits Zalando (wir berichteten: Archiv 2017 - 1, 06.05.17), Gardena - und jüngst nun Delivery Hero, „ein internationales Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Mehr als 1.000 Mitarbeiter aus fast 70 verschiedenen Ländern arbeiten in unserem "Hero Hub" an der Oranienburger Straße“.
Dessen als erfolgreich gepriesenes Geschäftsmodell besteht darin, Essen aus Restaurants des näheren Umkreises von hyperflexibilisierten Fahrradkurier*innen zu Kund*innen liefern zu lassen.
Und was ist das Anliegen dieses global agierenden Konzerns mit annähernd 16.000 Mitarbeiter*innen? „Wir würden gern mehr Verantwortung für unsere Stadt übernehmen und langfristig etwas Gutes tun. Ihre Organisation steht für Werte, die wir vertreten und gern unterstützen möchten.“
Erstere beiden Punkte können wir bestens nachvollziehen, liegt doch die Hauptverantwortung dieses als europäische Aktiengesellschaft aufgestellten Konzerns in erster Linie darin, die Rendite seiner Aktionär*innen zu steigern und das gern auch mit Berichten darüber, was er selbst „Gutes“ tut. Der letzte Punkt - unsere zum Vorbild gereichende Wertehaltung - bereitet uns zugegebenermaßen schon etwas Kopfzerbrechen. Müssen wir da noch etwas an unserem Corporate Design arbeiten, um in Zukunft keine entsprechenden Anfragen mehr zu erhalten?

 

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Film "Hamburger Gitter"

03.09.18

 

EIn Ergebnis der NoG20-Proteste, zumindest nach offizieller Aussage: Polizeigewalt gab es nicht. Die einen wurden befördert, wie Gesamteinsatzleiter Dudde zum Leiter der neu strukturierten Schutzpolizei oder wie der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz zum Finanzminister und Vizekanzler, andere werden mit zig Verfahren überzogen. In bisher 40 Fällen wurden Strafen verhängt. 170 Ermittler*innen arbeiten an hunderten Verfahren, nur eine Handvoll interner Ermittler*innen geht Anzeigen gegen Polizeigewalt nach.

Wir zeigen am Donnerstag 06.09. gegen 20 Uhr den Film "Hamburger Gitter - Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit". Im Anschluss: Gespräch mit den Autor*innen und Benjamin Derin (Interviewpartner im Film, Kriminologe, Rechtsanwalt und Redakteur bei CILIP - Bürgerrechte & Polizei). Zur Filmbeschreibung s.u. unser Filmplakat.

 

Ab 19 Uhr laden wir ein zur Gartenküche. Wir freuen uns über Leute zum Mitschnippeln ab 17 Uhr.

 

DIe Barrikade

02.09.18

 

Die Barrikade aus Gemüsekisten als diskursives Argument und bauliche Manifestation von Protest und Widerstand.

 

Film "Dias de Lucha, Dias de Luto"

27.08.18

 

Die Supermarktregale sind das ganze Jahr über gefüllt mit Gurken, Tomaten, Zucchini und anderem Gemüse, zum Beispiel aus der Gegend um Almeria in Spanien. Es wird mit Frische und Qualität geworben. Die Arbeitsbedingungen, denen Menschen bei der Produktion ausgesetzt sind, sind meist weniger oder überhaupt kein Thema. Doch es gibt Widerstand der Betroffenen vor Ort.

 

Morgen, Dienstag den 28.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr den Dokumentarfilm "Dias de Lucha, Dias de Luto - unter dem Plastik der Strand" (Filmbeschreibung s.u.). Im Anschluss an den Film: Austausch mit Vertreter*innen von Interbrigadas.

Film "Halbes Hähnchen vom Himmel"

Sommerfest PRACHTTOMATE 8

19.08.18

 

Vor vier Tagen im Karl-Kunger-Kiez in Treptow: Trotz Protesten von Nachbar*innen und des Bünndnisses "Zwangsräumung verhindern" wurde ein Mieter in der Kiefholzstraße mit Amt und Siegel und mithilfe von 60 Polizisten aus seiner Wohnung geschmissen.

 

Es geschieht nach Schätzungen und im Mittel in Berlin bis zu 20 Mal am Tag - eine gerichtlich verfügte Zwangsräumung. Sie kann letztlich jede*n treffen. Die persönlichen Umstände der Mieter*innen sind hierbei weniger entscheidend, entscheidender für die Räumungsneigung ist die Aussicht des*der Eigentümer*in, noch mehr Miete rauspressen zu können. Kommenden Donnerstag, 23.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr den Dokumentarfilm "Halbes Hähnchen vom Himmel - Zwangsräumungen in Berlin". Im Anschluss: Austausch mit der Filmautorin Mireia Guzmán.

 

Ab 19 Uhr: Gartenküche. Mitschnippeln ab 17 Uhr.

 

 

Und für Samstag, 25.08.18 laden wir euch ab 15 Uhr ein, Teil zu werden der

PRACHTTOMATE 8, unserem Garten-Sommerfest. Feiern - Tanzen - Rumhängen - Treffen - Informieren - Entdecken - Austauschen - Pläne schmieden für andere Zustände. Mit

 

* Floh-Tausch-Schenke-Markt (Aufbau ab 14 Uhr, keine Gebühren - Spende erwünscht),

* Infotischen

* Mitmachaktionen für Groß und Klein

* Erfrischenden Getränken, Kaffee & Kuchen, Lehmofenpizza und anderen Leckereien.

 

* Live und in Farbe:

Raskolnikoff - Punk

Yok - Pocketpunk

Drama Panorama - Politpoppunk

Tená Yak - Liedermacherin

 

* Plattendrehende:

Christopher Rosen - Swing, alter Jazz

Fernan Disko - Alles und anderes

 

Prachttomate und andere Freiräume beiben!

 

Und wie reagierte die Nachbarschaft? Hinweise auf einem unserer Einladungsflyer, geklebt im Eingangsbereich eines Hauses.

Film "Verdrängung hat viele Gesichter"

12.08.18

 

Baugruppen sind berlinweit gesehen eine Randerscheinung, was ihr Anteil am gesamten Baugeschehen ausmacht. Doch ihr Sendungsbewusstsein scheint dafür umso größer zu sein. Nicht selten stellen ihre Mitglieder ihre private Eigentumsbildung in den Kontext fortschrittlicher Stadtentwicklung. Sie sind schließlich die Guten, die mit aufgeschlossener Haltung, gern auch mal punktuell gesellschaftskritisch. Offenbar ein Glücksfall für jeden Kiez, und für die Politik, die mit raschen Ergebnissen in Sachen Wohnungsbau punkten möchte. Auch jene Baugruppe Bo11, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist von ähnlichem Kaliber und zeigt uns das freundlichste Gesicht der Verdrängung.

 

Am Donnerstag 16.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr aus aktuellem Anlass den Film "Verdrängung hat viele Gesichter". Das Filmkollektiv Schwarzer Hahn schreibt dazu:

 

"Der Film bleibt aktuell. Die Baugruppen wüten, dort wo sie finanziell noch können, in den Stadtteilen und Randbezirken und sorgen für Verdrängung. In Alt-Treptow haben sie die Grundstückspreise so hochgetrieben, dass weitere Kaufversuche am Geld scheiterten. Die Baugruppen waren in Alt-Treptow Wegbereiter für andere, finanzkräftigere Akteure der Verdrängung! Der Film lohnt sich darüber hinaus für Menschen, die sich für die soziale Verästelung von Gentrifizierung und Verdrängung in Stadtteilen interessieren ..."

 

Im Anschluss an den Film: Austausch mit den Autor*innen

... mehr zu unseren vergangenen Aktivitäten 2018 und in den Jahren davor findet ihr über die Links "Gartenjahre 2018 - 2013", oben links

Veranstaltungen im Garten

So 26.05.19

Ein Gartentag im Rahmen von Offenes Neukölln

 

Empfohlene Veranstaltungen

 

25.05.19, 14 - 18 Uhr

Protestrave gegen A100

Elsenbrücke, direkt am S-Bahnhof Treptower Park

 

01.06.19

Naziaufmarsch Verhindern

Chemnitz

#noTddZ

 

17. - 25.08.19 Uhr

Wandelwochen

In Berlin und Brandenburg

 

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Kontakt:

Prachttomatenfrühling

Wo ist die Prachttomate?

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Bornsdorfer Str. 9[-11]

12053 Berlin

 

U7 Karl-Marx-Straße

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