AKTUELLES AUS DEM GEMEINSCHAFTSGARTEN PRACHTTOMATE

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitgärtnern!

Immer dienstags & freitags ab

16 Uhr (oder ein bissl spät)

 

Darüberhinaus dürfte bei schönem Wetter fast immer was los sein. Einfach mal rumgucken.

Gekündigt, mit Eigentumswohnungen bebaut, der Garten mehr und mehr eingehegt? Unsere Forderungen, das Vorkaufsrecht anzuwenden und ein soziales Modellprojekt für Wohnen, Bildung, Kultur, Sport und Gärtnern im gesamten Block mit Bewohner*innen und Betroffenen umzusetzen, wurde vom Bezirk beiseite gewischt. Stattdessen sollen nun NOCH MEHR Eigentumswohnungen auf der Fläche entstehen. Neukölln benötigt bezahlbaren Wohnraum für Geringverdienende und keinen weiteren Ausverkauf an Privilegierte.

 

Prachttomate bleibt! Wie alle von Verdrängung bedrohten Mieter*innen, Projekte, Läden, Kulturzentren, Häuser, Gärten! Freiräume sichern!

 

Viel mehr als ein Stückchen Wald

18.09.18

 

Landesregierung und der Energiekonzern RWE wollen den Hambacher Forst abbaggern und die jahrelang andauernde Besetzung beenden. Wald- und Klimaschützer*innen, Baumhäuser, Barrikaden und Erdlöcher werden gewaltsam geräumt. Tausende demonstrieren für den Erhalt des Waldes - und dafür, dass die Kohle in der Erde bleibt, dort und weltweit. 

 

So auch letzten Sonntag in der Neuköllner Friedelstraße. Hier haben Aktivist*innen eine Straßenbaustelle mit Bäumen bepflanzt - und damit den "Friedelwald" gestiftet.

 

Wenn Konzerne mitgärtnern wollen ...

16.09.18

 

Angeklopft haben bereits Zalando (wir berichteten: Archiv 2017 - 1, 06.05.17), Gardena - und jüngst nun Delivery Hero, „ein internationales Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Mehr als 1.000 Mitarbeiter aus fast 70 verschiedenen Ländern arbeiten in unserem "Hero Hub" an der Oranienburger Straße“.
Dessen als erfolgreich gepriesenes Geschäftsmodell besteht darin, Essen aus Restaurants des näheren Umkreises von hyperflexibilisierten Fahrradkurier*innen zu Kund*innen liefern zu lassen.
Und was ist das Anliegen dieses global agierenden Konzerns mit annähernd 16.000 Mitarbeiter*innen? „Wir würden gern mehr Verantwortung für unsere Stadt übernehmen und langfristig etwas Gutes tun. Ihre Organisation steht für Werte, die wir vertreten und gern unterstützen möchten.“
Erstere beiden Punkte können wir bestens nachvollziehen, liegt doch die Hauptverantwortung dieses als europäische Aktiengesellschaft aufgestellten Konzerns in erster Linie darin, die Rendite seiner Aktionär*innen zu steigern und das gern auch mit Berichten darüber, was er selbst „Gutes“ tut. Der letzte Punkt - unsere zum Vorbild gereichende Wertehaltung - bereitet uns zugegebenermaßen schon etwas Kopfzerbrechen. Müssen wir da noch etwas an unserem Corporate Design arbeiten, um in Zukunft keine entsprechenden Anfragen mehr zu erhalten?


„Sehr gern würden wir Ihnen etwas von unserer Zeit spenden und unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ehrenamtlich für Sie aktiv zu werden - gern auch regelmäßig und langfristig“.
Wir verzichten! Denn das Corporate Volunteering von Delivery Hero hat mit seinen Teambildungsmaßnahmen und Reputationsmanagement-Plänen die Funktion, von den miesen Arbeitsbedingungen beim Tochterunternehmen Foodora - und womöglich denen anderer hauseigener Marken wie pizza.de oder lieferheld.de - abzulenken. Denn wir möchten kein Social Washing-Support für ein Unternehmen betreiben, das seine Kurierfahrer*innen von Foodora einem harten und unfairen Effizienz-Ranking auf Algorithmus-Basis aussetzt, bei einem faktischen Stundenlohn unter dem Mindestlohn, wenn man die Aufwendungen für Material und Versicherung von den 9,00 € Grundlohn mitberechnet. Das Lohnsystem mit seinen Anreizen führt zu riskanterem Fahren, berichtet die Hans-Böckler-Stiftung. Wie selbstverständlich wird erwartet dass die Fahrer*innen eigene Arbeitsmittel wie Fahrrad und neueres Handy mit entsprechendem Vertrag und Datenvolumen mitbringen und die anfallenden Reperaturkosten selbst tragen.
Doch viele Fahrer*innen bei Foodora und des Konkurrenten Deliveroo wehren sich und haben sich auf Betriebsebene und überbetrieblich zusammengeschlossen und Demos organisiert. Mancherorts konnte ein Betriebsrat gebildet werden. Die Basisgewerkschaft FAU unterstützt die Proteste, so auch in Berlin. Die Forderungen: die volle Übernahme der Reparaturen an ihren eigenen Fahrrädern, mehr Lohn und eine bessere Organisation der Schichtendienste. Foodora gewährte als Ergebnis der Verhandlungen einzig eine von den betroffenen Fahrer*innen als völlig unzureichend eingestufte Pauschale für Reperaturen. Deliveroo hat sich ganz aus den Verhandlungen zurückgezogen. Die Kurierfahrer*innen sind entsprechend unzufrieden und haben weitere Aktionen bis möglicherweise hin zum Streik angekündigt. Riders united!

Film "Hamburger Gitter"

03.09.18

 

EIn Ergebnis der NoG20-Proteste, zumindest nach offizieller Aussage: Polizeigewalt gab es nicht. Die einen wurden befördert, wie Gesamteinsatzleiter Dudde zum Leiter der neu strukturierten Schutzpolizei oder wie der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz zum Finanzminister und Vizekanzler, andere werden mit zig Verfahren überzogen. In bisher 40 Fällen wurden Strafen verhängt. 170 Ermittler*innen arbeiten an hunderten Verfahren, nur eine Handvoll interner Ermittler*innen geht Anzeigen gegen Polizeigewalt nach.

Wir zeigen am Donnerstag 06.09. gegen 20 Uhr den Film "Hamburger Gitter - Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit". Im Anschluss: Gespräch mit den Autor*innen und Benjamin Derin (Interviewpartner im Film, Kriminologe, Rechtsanwalt und Redakteur bei CILIP - Bürgerrechte & Polizei). Zur Filmbeschreibung s.u. unser Filmplakat.

 

Ab 19 Uhr laden wir ein zur Gartenküche. Wir freuen uns über Leute zum Mitschnippeln ab 17 Uhr.

DIe Barrikade

02.09.18

 

Die Barrikade aus Gemüsekisten als diskursives Argument und bauliche Manifestation von Protest und Widerstand.

 

Film "Dias de Lucha, Dias de Luto"

27.08.18

 

Die Supermarktregale sind das ganze Jahr über gefüllt mit Gurken, Tomaten, Zucchini und anderem Gemüse, zum Beispiel aus der Gegend um Almeria in Spanien. Es wird mit Frische und Qualität geworben. Die Arbeitsbedingungen, denen Menschen bei der Produktion ausgesetzt sind, sind meist weniger oder überhaupt kein Thema. Doch es gibt Widerstand der Betroffenen vor Ort.

 

Morgen, Dienstag den 28.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr den Dokumentarfilm "Dias de Lucha, Dias de Luto - unter dem Plastik der Strand" (Filmbeschreibung s.u.). Im Anschluss an den Film: Austausch mit Vertreter*innen von Interbrigadas.

Film "Halbes Hähnchen vom Himmel"

Sommerfest PRACHTTOMATE 8

19.08.18

 

Vor vier Tagen im Karl-Kunger-Kiez in Treptow: Trotz Protesten von Nachbar*innen und des Bünndnisses "Zwangsräumung verhindern" wurde ein Mieter in der Kiefholzstraße mit Amt und Siegel und mithilfe von 60 Polizisten aus seiner Wohnung geschmissen.

 

Es geschieht nach Schätzungen und im Mittel in Berlin bis zu 20 Mal am Tag - eine gerichtlich verfügte Zwangsräumung. Sie kann letztlich jede*n treffen. Die persönlichen Umstände der Mieter*innen sind hierbei weniger entscheidend, entscheidender für die Räumungsneigung ist die Aussicht des*der Eigentümer*in, noch mehr Miete rauspressen zu können. Kommenden Donnerstag, 23.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr den Dokumentarfilm "Halbes Hähnchen vom Himmel - Zwangsräumungen in Berlin". Im Anschluss: Austausch mit der Filmautorin Mireia Guzmán.

 

Ab 19 Uhr: Gartenküche. Mitschnippeln ab 17 Uhr.

 

 

Und für Samstag, 25.08.18 laden wir euch ab 15 Uhr ein, Teil zu werden der

PRACHTTOMATE 8, unserem Garten-Sommerfest. Feiern - Tanzen - Rumhängen - Treffen - Informieren - Entdecken - Austauschen - Pläne schmieden für andere Zustände. Mit

 

* Floh-Tausch-Schenke-Markt (Aufbau ab 14 Uhr, keine Gebühren - Spende erwünscht),

* Infotischen

* Mitmachaktionen für Groß und Klein

* Erfrischenden Getränken, Kaffee & Kuchen, Lehmofenpizza und anderen Leckereien.

 

* Live und in Farbe:

Raskolnikoff - Punk

Yok - Pocketpunk

Drama Panorama - Politpoppunk

Tená Yak - Liedermacherin

 

* Plattendrehende:

Christopher Rosen - Swing, alter Jazz

Fernan Disko - Alles und anderes

 

Prachttomate und andere Freiräume beiben!

 

Und wie reagierte die Nachbarschaft? Hinweise auf einem unserer Einladungsflyer, geklebt im Eingangsbereich eines Hauses.

Film "Verdrängung hat viele Gesichter"

12.08.18

 

Baugruppen sind berlinweit gesehen eine Randerscheinung, was ihr Anteil am gesamten Baugeschehen ausmacht. Doch ihr Sendungsbewusstsein scheint dafür umso größer zu sein. Nicht selten stellen ihre Mitglieder ihre private Eigentumsbildung in den Kontext fortschrittlicher Stadtentwicklung. Sie sind schließlich die Guten, die mit aufgeschlossener Haltung, gern auch mal punktuell gesellschaftskritisch. Offenbar ein Glücksfall für jeden Kiez, und für die Politik, die mit raschen Ergebnissen in Sachen Wohnungsbau punkten möchte. Auch jene Baugruppe Bo11, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist von ähnlichem Kaliber und zeigt uns das freundlichste Gesicht der Verdrängung.

 

Am Donnerstag 16.08.18 zeigen wir gegen 20.30 Uhr aus aktuellem Anlass den Film "Verdrängung hat viele Gesichter". Das Filmkollektiv Schwarzer Hahn schreibt dazu:

 

"Der Film bleibt aktuell. Die Baugruppen wüten, dort wo sie finanziell noch können, in den Stadtteilen und Randbezirken und sorgen für Verdrängung. In Alt-Treptow haben sie die Grundstückspreise so hochgetrieben, dass weitere Kaufversuche am Geld scheiterten. Die Baugruppen waren in Alt-Treptow Wegbereiter für andere, finanzkräftigere Akteure der Verdrängung! Der Film lohnt sich darüber hinaus für Menschen, die sich für die soziale Verästelung von Gentrifizierung und Verdrängung in Stadtteilen interessieren ..."

 

Im Anschluss an den Film: Austausch mit den Autor*innen

Film "Iuventa"

07.08.18

 

Diesen Donnerstag 09.08. zeigen wir gegen 20.30 Uhr den Dokumantarfilm "Iuventa. Seenotrettung - ein Akt der Menschlichkeit". Gegen Besatzungsmitglieder laufen neuerdings Verfahren. Sämtliche private Rettungsschiffe werden aktuell am Auslaufen gehindert. Stattdessen wurde kürzlich ein italienisches Versorgungsschiff gezwungen, seine aufgenommenen Geflüchteten nach Lybien zu bringen - ein Verstoß gegen internationales Seerecht, denn Libyen ist alles andere als ein "sicherer Hafen". Denn dort landen "die Geretteten" erneut in Lagern mit katastrophalen Zuständen. Ein Schicksal, das auch von der libyschen Küstenwache "Gerettete" erwartet. Europa schottet sich weiter ab und versucht, seine Verantwortung auf afrikanische Staaten abzuschieben. Mehr Infos: Seebrücke - Schafft sichere Häfen!

Im Anschluss an den Film: Austausch mit zwei Crewmitgliedern bzw. Jugend rettet, Seawatch und Ärzte ohne Grenzen.

 

Bei schlechtem Wetter: Café LInus, Hertzbergstr. 32 (Nähe Richardplatz).

 

Davor, ab 19 Uhr: Gartenküche. Mitschnippeln ab 17 Uhr.

Kiezforum Rixdorf und Prachttomate laden ein zum ...

02.08.18

Desweiteren:

Smoothie-Bike

28.07.18

 

Gestern war eine Gruppe von jungen Studierenden aus den USA zu Gast. Sie wollen für uns ein Smoothie-Bike bauen! Mit einem solchen Spezialfahrrad lassen sich per Muskelkraft, Mechanik und einem anmontierten Mixer leckere Smoothies zubereiten. Als besonderes Accessoire könnte unser BIke vorne eine Transport- und Arbeitsfläche erhalten. Auch Kleinkinder sollen es mitnutzen können. Und was den farblichen Look angeht - es soll lila und türkis werden. Demnächst also könnt ihr euch mit etwas Hand- und Beinarbeit eure Smoothies ina Tomate und gern auch anderswo selbst zubereiten! Vielen Dank auch ans Kollektiv für angewandte Technik KanTe, das übrigens auch andere tolle nutzer*innenbezogene Low-Tech-Produkte fertigt.

 

 

Und das Ergebnis! Und die Smoothies? - Superlekka!

 

Praaacht

23.07.18

 

 

Mit magischen Kräften

12.07.18

 

Am Sonntag 15.07.18 wird´s nun wieder wahr: unser Floh-Tausch-Schenke-Markt erwartet euch ab 14 Uhr. Wer was anbieten möchte kann ab 13 Uhr aufbauen. Wie immer: Stände sind begrenzt vorhanden. Gebühren verlangen wir keine, doch über eine kleine Spende freuen wir uns, gern auch in Form von Kuchengaben, durch Hilfe beim Auf- und Abbau oder beim Flyern.

 

Um 16 Uhr gibt´s eine Zaubershow für groß und klein. Vielleicht vermögen es die Kräfte unseres großen Magiers, die grünsoziale Stadt weiter zu stärken und bedrohte Freiräume zu verteidigen - doch dazu bedarf es unserer aller Unterstützung, logo!

 

Dazu kredenzt unsere Gartenüchencrew wieder einiges Leckeres zum Schnabulieren.

 

 

Andere wollen die Prachttomate zerlegen, verschatten, austrocknen lassen. Doch es geht auch anders, wie uns Zauberer Joy von Siegfried & Joy demonstrierte: aus einer Prachttomate wurden zwei. Und gleich werden´s sogar - drei! Sowas gefällt uns!

Her mit dem Umspannwerk!

21.06.18

 

Gegen den geplanten Google-Campus im ehemaligen Umspannwerk in Kreuzberg formiert sich schon seit einer Weile vielfältiger Protest und Widerstand. Und dieser wächst zusehends. Denn die dort ab Herbst vorgesehene Ansiedlung von Start-up- und Tech-Unternehmen wird der Spirale der Verdrängung von Anwohnenden und kleinen Gewerbeläden einen weiteren massiven Schub verleihen. Auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft an der Karl-Marx-Straße sollen Investorenträume wahr werden und hunderte von entsprechenden Arbeitsplätzen entstehen. 

 

Zudem wenden sich viele gegen die Zumutungen eines global agierenden Megakonzerns, dessen Geschäftsgrundlage es ist, die Daten seiner User*innen für Werbezwecke zu sammeln und zu verhökern und der selbst vor militärischer Forschung nicht zurückschreckt. Dagegen wehren sich die Menschen mit monatlichen Kundgebungen, mit verschiedenen Diskussionsformaten, mit regelmäßigen Austauschtreffen, durch Vernetzung, mit Botschaften im öffentlichen Raum, mit einer Karte "Google ist kein guter Nachbar" samt entsprechender Broschüre uvm.

 

Kommenden Samstag, den 23.06.18 lädt das HAU- im Verbund mit anderen Theatern von 12 bis 16 Uhr zur Veranstaltung "Tschüss Google. Das ist jetzt unser Campus!" ein. Die Ausgangsfrage dabei: Warum soll eigentlich ausgerechnet Google in dieses tolle Gebäude einziehen, wenn es einen immens hohen Raumbedarf für anderweitige nicht profitorientierte Nutzungen im Stadtteil gibt? Auch ein paar Gärtnernde der Prachttomate werden sich neben anderen Gruppen an der Wunschproduktion eines Gemeinguts Umspannwerk beteiligen. Veranstaltungsort ist das Hau2. Das Ganze findet im Rahmen des Festivals "Claiming Common Spaces" statt.

 

 

Süß, unsere Gartenkätzchen!

18.06.18

 

 

Bad Bad News - good News

13.06.18

 

BAD BAD NEWS: Nun möchte auch unsere zweite private Eigentümerin an Grundfläche ihr Areal bis zum 31.06. frei bekommen, um einen ebenfalls krass hohen Spekulationsgewinn abzugreifen. Sie fordert uns zur Räumung auf - über einen Anwalt, der sogleich mit der gerichtlichen Durchsetzung droht und gar von einer widerrechtlichen Nutzung spricht. Alles, damit am Ende jene Eigentumswohnungen der Baugruppe errichtet werden die ein Synonym für den weiteren Ausverkauf der Stadt sind. Das heisst zunächst ganz konkret: wir brauchen mal wieder eure Hilfe, um das beanstandete Zeugs von jener Fläche wegzuschaffen. Kommt am Sonntag 17.06. ab 14 Uhr vorbei und packt mit an! Es gibt Essen! Und dabei sicherlich genügend Gelegenheiten, um uns über die eine oder andere Handlungsoption mit euch auszutauschen. Um letztlich die GOOD GOOD NEWS zu produzieren.

 

GOOD NEWS: Ein erfolgreiches Probekochen und -essen hat bereits stattgefunden, das heisst: die Gartenküchen-Saison in der Tomate kann starten! Los geht´s am Donnerstag 14.06. ab 19 Uhr, und ab dann könnt ihr alle zwei Wochen mit leckerem vegetarischem bis veganem Essen rechnen. Mitschnippeln könnt ihr gern ab 17 Uhr! 

 

Wir wollen eure Essensspende weiterleiten an das AZ Kim Hubert Salzwedel, das Anfang Juni von Nazis angegriffen wurde. Viele Nutzer*innen wurden verletzt, vieles ging zu Bruch.

 

Es ist passiert (schon wieder)

09.06.18

 

Jedes Jahr nach den Eisheiligen ein für wahr großer Moment - das Einpflanzen von auf vielen Fensterbänken vorgezogenen Tomatenpflanzen. Allesamt durchweg alte Sorten. Letzte Woche war es endlich soweit. 

 

 

ONK

31.05.18

 

WIr öffnen am Samstagnachmittag, 02.06.18, ab 14 Uhr im Rahmen des Festivals OFFENES NEUKÖLLN wieder das Gartentor, um mit vielen anderen Initiativen ein Zeichen für ein solidarisches offenes Neukölln zu setzen. Wir wollen gemeinsam einen sonnigen Garten- nachmittag verbringen, gärtnern, uns austauschen, entspannen, Tischtennis spielen. Bringt dafür doch einfach mit, was ihr braucht, gerne auch ein paar Snacks, um das Buffet ein wenig abzurunden, oder das ein oder andere Gesellschaftsspiel.

 

BORNI

20.05.18

 

Paläste für alle statt Wohnraum als Ware. Heute wurde ein Seitenflügel der Bornsdorfer Str. 37b besetzt. Das Haus stand bereits seit 2012 leer. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Stadt & Land erwarb es 2015, doch auch diese neue Eigentümerin blieb untätig. Die Besetzer*innen wollten das Erdgeschoß nun für ein solidarisches Nachbarschaftszentrum nutzen und die 40 Wohnungen darüber wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuführen, zu wirklich bezahlbaren Mietpreisen für Menschen mit geringem Einkommen. Doch ihre Verhandlungspartner vor Ort, Staatssekretär Scheel (DIE LINKE) und Stadt&Land-Geschäftsführer Malten, ließen räumen, obwohl die Verhandlungen offenbar noch liefen und die Besetzer*innen noch über ein Angebot berieten. 

 

Die Politik unter R2G gebietet dem Mietenwahnsinn keinen Einhalt, ist aber schnell zur Stelle wenn es gilt, notwendige Selbsthilfemaßnahmen von Betroffenen gewaltsam zu unterbinden. Liebe Bornis, wir hätten euch supergern als neue Nachbar*innen gehabt! Solidarische Grüße an alle Besetzer*innen der anderen acht Häuser bzw. Läden, darunter den Besetzer*innen der Reichenbergerstr. 114 für ein soziales Zentrum - ihr ward klasse! Stadt & Land täte gut daran die Strafanzeigen gegen die 56 Besetzer*innen der Borni fallen zu lassen.

 

Bauen Bauen Bauen

17.05.18

 

Doch nicht im Sinne der alten und neuen Baulobby, die aus dem Neubau von Wohnungen einzig Profit schlagen möchte oder jener Politik, die die Wohnraumversorgung für Geringverdienende vernachlässigt und auch nicht im Sinne der Baugruppe Bo11, die sich mit ihrem Wohneigentum auf der aufgekauften Gartenfläche breit machen möchte. Wir bevorzugen die Schaffung von Allgemeingütern und bauen eine Werkzeughütte, ein Kompostklo sowie eine Galerie - letzteres für höhensonnenhungrige Tomaten und Menschen.

 

Und wie baut sich jene vielzitierte "andere Stadt"? Vielleicht auch durch Gespräche mit verschiedenen Besucher*innengruppen, wie am Dienstag mit Studierenden aus den USA geschehen. Oder durch das gemeinsame Beetebauen mit queeren Geflüchteten an derem Wohnort wie heute geschehen. Das gestrige "Fachgespräch" zum urbanen Gärtnern im Abgeordnetenhaus dagegen gehört mit seinem beidseitigen Kuschelkurs zwischen Gärtnernden und parteigrünem Staatssekretär wie einladendem Abgeordneten zu einer ganz anderen Erfahrung und Kategorie. 

 

Und wie macht IHR das?

07.05.18

 

Letzten Samstag besuchte uns eine größere Gruppe Garteninteressierter. Viele Fragen drehten sich letztlich um die geplante Bebauung, unseren alternativen Vorschlag zur Entwicklung eines Modellprojektes in Mischnutzung sowie das neu initiierte Netzwerk Urbaner Gärten Berlin.

 

Dieser Austausch war Teil eines Workshop-Wochenendes zum Aufbau und zur Weiterentwicklung von Gemeinschaftsgärten, unterstützt durch die Anstiftung. Weitere Anlaufstationen waren der CRCL-Garten, der Allmende-Kontor, der Wuhle-Garten, der HTW-Uni-Garten sowie der Interkulturelle Garten Schöneweide.

 

Vielen Dank an das tolle Mitbringsel aus Hannover: vier Tomatenpflanzen, alles alte und uns bisher nicht bekannte Sorten!

 

Investorenscheuche

26.04.18

Geglückter Überfall

24.04.18

 

Letzte Woche "überfiel" eine Gruppe von 30 Teilnehmenden des Freiwilligen Ökologischen Jahres unseren Garten. Ebenso spontan hießen wir sie natürlich herzlich willkommen und gaben Einblicke in Organisation und Betrieb der Prachttomate. Zur Sprache kam auch die bedrohte Situation der Prachttomate und anderer Gärten. Ein paar der FöJler*innen wollte bei Gelegenheit wiederkommen. 

 

Aktionstag * Gartenfest * Umsonstflohmarkt

16.04.18

 

Am Sonntag, 22.04.18 laden wir euch zu einem ganz besonderen Gartenfest ab 14 Uhr ein. Anlass ist der Aktionstag von La Via Campesina:

 

Am 17.04.1996 kam es im brasilianischen Eldorado dos Carajas bei der Räumung von Landlosen zu einem Massaker durch die Militärpolizei mit 19 Toten. Bis heute ist deswegen der 17.4. ein weltweiter Aktionstag von La Via Campesina, einer globalen Organisation von Landlosen, Kleinbäuer*innen, Fischer*innen und Landarbeiter*innen. 

 

Deshalb wollen wir uns auch etwas näher mit den Themen Ernährungssouveranität, Saatgutrechte, Freihandel, Bodenzugang etc. auseinandersetzen. Auch ein paar Initiativen werden präsent sein.

 

Zudem wird ein Umsonstflohmarkt stattfinden. Verschenken statt wegwerfen! Tische sind begrenzt vorhanden. 

 

Was gibt´s noch?

* Saatguttauschbörse 

* Siebdruckstand (bitte zu Bedruckendes mitbringen)

* Infostände

* Live: TRILEMMA TARAF * ESELS ALPTRAUM

* DJs: Christopher Rose * Fernan Disco 

* Essen und Getränke

* Gartenführungen

* abends Lager&Feuer

 

Trotz drohender Bebauung: wir wollen mit euch zusammen den Freiraum Prachttomate weiter gestalten und fortentwickeln, uns mit euch auszutauschen, feiern und chillen. 

 

Sowing seeds for resistance!

 

Zusammengekommen

14.04.18

 

Besuch aus dem Donaukiez: eine Gruppe Interessierter konnte sich gestern ein Bild vom Gemeinschaftsgärtnern in der - bedrohten - Prachttomate machen. Auch ganz praktisch: es wurden Gemüse, Kräuter und Blumen in Anzuchttöpfen ausgesät, gedacht für den Eigenbedarf auf Balkonen und Fensterbänken oder um die Jungpflanzen später in vorgefertigte Hochbeete für Schulen oder Kitas zu setzen.

 

Solidarische Grüße an La ZAD

12.04.18

 

Die ZAD (Zone á Defendre - zu verteidigende Zone) in der Bretagne wird aktuell von 2.500 Militärpolizist*innen angegriffen. Der auf kollektiver Selbstversorgung und ökologischer Landwirtschaft beruhende solidarische Freiraum mit mehr als 150 festen Bewohner*innen, organisiert in kleinen Dörfern, mit vielen wechselnden Gästen und noch mehr Unterstützer*innen weltweit soll der Staatsraison des Präsidenten Macron weichen. Doch es gibt Widerstand. Und vor allem: die Ideen von La ZAD sind überall. ZAD partout.

 

ZUSAMMEN spazieren und WIDERSETZEN

08.04.18

 

Letzten Samstag bildete die von Bebauungsplänen bedrohte Prachttomate den Schlusspunkt eines Kiezspaziergangs, den das Kiezforum Rixdorf veranstaltet hatte. Er führte im Rahmen der Aktionstage ZUSAMMENSETZEN ca. 60 Menschen zu Orten der Aufwertung und Verdrängung. Doch auch Beispiele von Protest und Widerstand wurden sichtbar gemacht. Einen Redebeitrag zu den geplanten folgenreichen Investitionen an der Karl-Marx-Straße findet ihr hier.

 

Einen kraftvollen widerständischen Beitrag gegen den Mietenwahnsinn möchte auch die Demo WIDERSETZEN leisten. Wir rufen zusammen mit dem Netzwerk Urbaner Gärten In Berlin und vielen Anderen zur Teilnahme auf. Samstag 14.04.18, 14 Uhr, Potsdamer Platz.

 

Angärtnern

20.03.18

 

… heisst LOSgärtnern in den Frühling. Mit euch und allen, die Erde schippen, aus-säen, schneiden, bauen, hämmern und sägen wollen. Kommenden Sonntag, 25.03.18 ab 13 Uhr. Es erwarten euch diverse Arbeitsstationen - sowie eine leckere Suppe aus dem Feuertopf, verschiedene ge-save-te Snacks aus Foodsharingbeständen, warme und kalte Getränke, ein Lagerfeuer und Infos zum Garten. Teilen wir Wissen, gemeinsame Zeit, Essen, Ideen - und die Schatten unter den Fingernägeln.

 

Curry-Gemüsesuppe für alle Alt- und Neugärtnernden

Frühlinglein

06.03.18

 

Viel Platz im Block 152

26.02.18

 

Nun ist es raus: auf der gekündigten Teilfläche sollen Wohnungen entstehen. Keine bezahlbaren Mietwohnungen, sondern exklusive Wohnungen zur Eigentumsbildung. Die Aufwertung der Innenstadt und die Verdrängung von Menschen mit wenig Kohle bricht sich weiter Bahn. Wir fordern: Vorkaufsrecht nutzen, Modellprojekt entwickeln!

 

 

Presseartikel: Tagesspiegel, Neues DeutschlandQiez

Es satt haben

18.01.18

 

Am Samstag 20.01.17 findet aus Anlass der von der Bundesregierung veranstalteten Agrarministerkonferenz und der weltgrößten Agrarmesse, der "Grünen Woche", die Demonstration "Wir haben es satt" statt. Von vielen teilnehmenden Verbänden und Organisationen wird eine Wende der Natur, Klima, Tier und Mensch gefährdenden bzw. zerstörenden Agrarpolitik gefordert.

 

Es wird einen lauten bunten Gartenblock geben, der für bedrohte Gemeinschaftsgärten und andere selbstorganisierte Freiräume wie soziale Zentren, Häuser, Wagenplätze eintritt. Freiraume sind nichtkommerzielle Zonen, die sich u.a. gegen die herrschende Marktlogik wenden und als Gemeinschaftsgärten die vielzitierte "lebenswerte, zukunftsfähige, grüne, partizipative Stadt" schon mal praktisch ausprobieren - mit transformativer gesellschaftlicher Perspektive. Gegen eine Stadtentwicklung, die Profitinteressen bedient und nicht die Interessen der Bewohner*innen. Her mit den grün-sozialen Bildungsorten in jedem Stadtteil! 

Agro change? Change in politics/policy? - System change!

 

Treffpunkt: 10:45 Uhr, Washingtonplatz vor dem Meininger Hotel 

 

... mehr zu unseren vergangenen Aktivitäten 2017 und in den Jahren davor findet ihr über die Links "Gartenjahre 2017 - 2013", oben links

Veranstaltungen im Garten

Do 27.09.18, 19 Uhr

Zum lettzen Mal in diesem Jahr:

Gakü - Gartenküche für alle

Mitschnippeln ab 17 Uhr

 

 

Weitere Veranstaltungen

 

20.09.18, 10 - 19.30 Uhr

Alternativer Wohngipfel - Gemeinsam gegen Spaltung, Verdrängung und Wohnungslosigkeit – bezahlbarer Wohnraum für ALLE statt mehr Rendite für Wenige

Umweltforum, Pufendorfstraße 11

 

21.09.18, 14 Uhr

Protestkundgebung am Kanzleramt

Treffpunkt Washingtonplatz, vor dem Hauptbahnhof Richtung Regierungsviertel

 

23.09.18, 14 Uhr

Treffen für ein Soziales Zentrum in Neukölln

Hearts Fear, Wildenbruchstr. 24

 

28.09.18, 16 Uhr

Demo: Wir bleiben alle! Gemeinsam gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung!

Senefelder Platz

 

25. - 29.10.18

Kohleabbau stoppen. Hambacher Forst schützen.

Ende Gelände ruft zu massenhaftem zivilem Ungehorsam auf. 

Rheinisches Revier

 

Kontakt:

Prachttomatenfrühling

Wo ist die Prachttomate?

Openstreetmap

Bornsdorfer Str. 9-11

12053 Berlin

 

U7 Karl-Marx-Straße

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