GEMEINSCHAFTSGARTEN PRACHTTOMATE

Mitgärtnern:

Di und Fr 16 - 19 Uhr

Bornsdorferstr. 9

(U-bhf Karl-Marx-Staße)

Jungpflanzen für deinen Balkon:

Komm am Gartentag (Di & Fr 16 - 19 Uhr) vorbei.

Die Jungpflanzen gibt es gegen freiwählbare Spende.

 

Essbare Blüten

- Kapuziner Kresse

- Ringelblume

- Borretsch

 

Blumen

- Stockrose (blüht nächstes Jahr)

- Schopfsalbei

 

Kräuter

- Salbei

- Krause Minze

- Zitronenmelisse

 

Gemüse

- Chili

 

Flohmarkt #8 am Sonntag, 13. Juli

Am Sonntag den 13. Juli flohmarktet es bei uns.

Von 14 -18 Uhr seid ihr in unseren Garten eingeladen.

Wir haben für euch im Angebot lecker Kaffee&Kuchen und einige Jungpflanzen. Vielleicht gibt es auch noch etwas Livemusik zum Gartenambiente.

Bis Sonntag, wir freuen uns :)

 

 

 

 

Kreative Umnutzungen als Regenschutz oder als Bühne für einen Chor - wozu sich Sandkästen alles eignen bei unserem Flohmarkt ...

... das wissen doch schon die Kinder

Eintrag vom 28.05.14

 

Eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen der Regenbogen-Grundschule unter der Leitung ihrer Lehrerin, Frau Plewa, besuchte jüngst unseren Garten und legte drei Beete an. Ausgesät wurden: Lauch, rote Beete sowie Radieschen. In die Erde eingebracht wurden zudem Topinamur-Knollen. In Anzuchttöpfchen ausgesät wurden, an der Jahreszeit gemessen etwas verspätet, aber mit umso mehr Hoffnung verbunden: Wassermelone und Aubergine. Das Besondere an den Samen ist, dass sie aus Partnerschulen in Frankreich und Spanien stammen. Sie wurden von den dortigen Schüler_innen im Rahmen eines Tauschprojektes nach Berlin-Neukölln geschickt; im Gegenzug fanden Samen aus Berlin ihren Weg über die Grenzen. Wir vermuteten es ja schon immer: gärtnern verbindet europa- und weltweit und schafft neue Gemeinschaften – die am Gartenprojekt beteiligten Kinder wussten das schon längst.

 

„Laubenpieper“ und „urban gardeners“ - zwei Welten und die Absicht, sich aufeinander zuzubewegen

Eintrag vom 21.05.14

Milieugrenzen sind dazu da, eingerissen zu werden, zumal wenn sich eine beachtliche Schnittmenge gemeinsamer Interessen abzuzeichnen scheint. Also versammelten sich gestandene Schreber- und „trendige“ Gemeinschaftsgärtner_innen letzten Samstag nachmittag zum 1. Treffen des „Forum Stadtgärtnern“, um sich gegenseitig zu beschnuppern, auszutauschen, um in Arbeitsgruppen nach einem gemeinsamen Programm, einer Struktur und Perspektive zu suchen.

Die Gastgeberin des Treffens war analog zum Schwerpunktthema des Forums, den Kleingärten in Berlin, passend ausgewählt: die Kleingartenkolonie „Am Stadtgarten I“. Tiptop-gepflegte Anlage, rustikales Vereinsheim mit gestutzter Rasenfläche, an diesem Nachmittag bevölkert durch Gärtner_innen jeglicher Couleur.

Sehr kompakt gestaltete sich das Tagesordnungsprogramm dieses neuen, auf größtmögliche Kooperation angelegten Netzwerkes in der Nachfolge des 10. „Runden Tisches urban gardening in Berlin“ und des GartenaktivistInnentreffens vom 15.02.14 (wir berichteten darüber). Es gab kurze Vorträge zur Geschichte und aktuellen Situation der Berliner Kleingärten sowie eine Filmpräsentation über eine letztjährige Bustour zu bedrohten Kleingärten.

Irritierend das Eingeständnis eines eingeladenen Vorstandes des Landesverbandes der Berliner Gartenfreunde, dass sein Verband das Senatsvorhaben, einen Teil des Tempelfhofer Feldes zu bebauen, unterstützt. Er selbst vermittelte dagegen den Eindruck, durchaus Sympathien für die Initiative „100% Tempelhofer Feld“ zu hegen …

 

Erste vorläufige Einschätzungen:

**Kleingartenanlagen in öffentlichem Besitz - selbst solche mit einem gesicherten Status – sind nie sicher, sondern im Zweifelsfall Reservebauland. Alles andere sind Sonntagsreden.

**Denn in jenem Zweifelsfall wird das sog. Gemeinwohl zugunsten gehobeneren Bauens oder einer Stadtautobahn oder eines Leuchtturm-Bildungszentrums schnell erklärt und durchgesetzt. Der vielfach praktizierte soziale Austausch in den Schrebergärtenanlagen mit ihren oftmals mehreren hundert Nutzer_innen pro Anlage (Gärtner_innen, deren Familienangehörigen und Freundeskreise), die dort praktizierten Bildungs- und kulturellen Angebote gelten für die klassische Politik und deren Entscheidern offenbar als reines Privatvergnügen. Wohingegen Wohnungsneubau mit Mieten weit über dem Berliner Durchschnitt dem Gemeinwohl zur Ehre gereicht?

Ein besonders eindrückliches Beispiel liefert aktuell das Gerangel um die geplante Bebauung der Kolonie Oeynhausen. Am Sonntag läuft hierzu in Charlottenburg-Wilmersdorf ein Bürgerentscheid, gegen einen Baustadtrat ermittelt die Staatsanwaltschaft. Auch diese Anlage, die die Deutsche Post an einen Bauinvestor verkaufte, galt als zu 100 % gesichert. Bei derartigen Flächen in Privatbesitz sieht der Gesetzgeber jedoch in bestimmten Fällen die Möglichkeit von Entschädigungszahlungen bei nichterfolgtem Bauen vor.

**Trendiges urbanes Gärtnern im Gemeinschafts- oder Nachbarschaftsgarten scheint der Senatspolitik deshalb angenehm, weil sie deren Aktivist_innen auf die Rolle der imagefördernden, vor allem aber flexiblen Zwischennutzer_innen festlegen können – und weg sind diese, wenn die Brachfläche endlich ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt, also verwertet werden soll. Für diese Raumpionier_innen soll es durchaus etwas Platz in der Innenstadt geben. Weniger jedoch, so die Zukunftsplanung des Senats, für die Kleingärten („Strategie Stadtlandschaft“). Diese geraten somit etwas in die Defensive, trotz der beeindruckenden Zahl von fast 74.000 Berliner Pächter_innen und aktuell 12.000 Personen auf den Wartelisten, darunter auch viele junge Familien. Urban Gärtnern tun diese Kleingärtner_innen dagegen schon lange, wenngleich sie sich mehrheitlich sicherlich nicht in den Kontext von mehr oder weniger dezidiert konsum- bis gesellschaftskritisch angelegten Mikropolitikbewegten einsortieren lassen. Kein Grund wiederum, sich auseinanderdividieren zu lassen.

**Der Leerstand von Gewerbeflächen in Berlin, die sich in Wohnraum umwandeln ließen, ist enorm. Kleingärten und andere Gärten dagegen benötigen als soziale und ökologische wie das Stadtklima verbessernde Einrichtungen dringend Bestandsschutz. Dennoch: neben wirksamen Maßnahmen zur Mietpreisbremse bei den Bestandsmieten braucht es entgegen der Position einer Referentin ergänzenden Wohnungsneubau. Flächen gibt es hierfür, auch außerhalb bestehender Gartenanlagen und außerhalb des Tempelhofer Feldes. Allerdings: diese Neubauten sollten wirklich sozial, d.h für untere Einkommenshaushalte bezahlbar und auf Dauer angelegt sein.

**Konkrete Ausformung der Zusammenarbeit ALLER Gärtner_innen? Organisation: mit Sprecher_innenrat und Koordinationsbüro und vereinsgemäßer Verfassung? Der Entwicklungsstand des Manifestes der Berliner Gärtner_innen? - Fortsetzung folgt!

 

Mitgärtnern:

Di und Fr 16 - 19 Uhr

Bornsdorferstr. 9

(U-bhf Karl-Marx-Staße)

Kalender:

Sommerfest 30.08.2014

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